Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der S 258 bei Zwönitz (SN) ist ein 43-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann geriet mit seinem Pkw auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte mit mehreren Fahrzeugen. Vier Personen wurden verletzt.
Am Samstagnachmittag, 03.01.2026, kam es gegen 16:30 Uhr auf der Staatsstraße 258 im Zwönitzer Ortsteil Niederzwönitz zu einem schweren
Verkehrsunfall mit
tödlichem Ausgang.
Ein 43-jähriger Fahrer eines Pkw
Audi befuhr die S 258 aus Richtung Stollberg in Richtung Elterlein auf dem linken der beiden Fahrstreifen in Fahrtrichtung.
Der Audi-Fahrer verlor die Kontrolle und prallte gegen zwei weitere Fahrzeuge. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Zwönitz - Stadt · Folgen)
Auf winterglatter Fahrbahn geriet der Audi ins Schleudern, drehte sich und kam von seiner Fahrspur ab. In der Folge kollidierte das Fahrzeug quer zur Fahrbahn mit einem entgegenkommenden Pkw
Suzuki, der von einer 72-jährigen Frau geführt wurde. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Suzuki nach links in die Leitplanke geschleudert.
Der Audi prallte anschließend gegen einen nachfolgenden Pickup
VW, der von einem 47-jährigen Mann gesteuert wurde. Der VW kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb in einem Straßengraben stehen.
Fahrer und Beifahrerin des Audi erlitten schwerste Verletzungen, der Fahrer verstarb im Krankenhaus. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Zwönitz - Stadt)
Der 43-jährige
Audi-Fahrer sowie seine 31-jährige Beifahrerin erlitten schwerste Verletzungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Der Fahrer
verstarb dort später an den Folgen seiner Verletzungen.
Die 72-jährige Suzuki-Fahrerin sowie der 47-jährige VW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant behandelt.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden von rund 25.000 Euro. Die Staatsstraße 258 musste zur Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn bis etwa 23:00 Uhr voll gesperrt werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen
Unfallursache aufgenommen. Als wesentlicher Faktor gilt nach ersten Erkenntnissen die winterliche Glätte.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeidirektion Chemnitz