A6 Feucht – Tödlicher Verkehrsunfall von Lkw und zwei Pkw
A6 Feucht – Tödlicher Verkehrsunfall von Lkw und zwei Pkw
13.01.2026 | 12:07
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein Lkw war auf der glatten Fahrbahn in Schleudern geraten. (Bildquelle: Malteser Nürnberg)
Am Montagnachmittag, 12.01.2026, kam es auf der spiegelglatten A6 bei Feucht (BY) zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Lkw und zwei Pkw. Durch Eisregen geriet ein Lkw ins Schleudern, Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Eine Person starb noch an der Unfallstelle, mehrere weitere wurden verletzt.
Am 12.01.2026 gegen 13:45 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 6 kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd in Fahrtrichtung Heilbronn ein schwerer Verkehrsunfall.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen befuhr ein Lkw den rechten Fahrstreifen und geriet mutmaßlich aufgrund der spiegelglatten Fahrbahn infolge von Eisregen ins Schlingern.
In der Folge geriet der Lkw nach links auf den benachbarten Fahrstreifen und kollidierte dort mit zwei neben ihm fahrenden Pkw. In der weiteren Folge gerieten ein Pkw sowie der Lkw in Brand.
In dem brennenden Pkw befanden sich zwei Personen. Der 64-jährige Fahrer konnte durch den 54-jährigen Lkw-Fahrer aus dem Fahrzeug gezogen und schwer verletzt gerettet werden.
Für die weitere Person, die sich auf dem Beifahrersitz befand, gab es jedoch kein Entkommen mehr. Sie wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Identität der verstorbenen Person steht bislang nicht fest.

Die Malteser Nürnberg unterstützten die Einsatzkräfte. (Bildquelle: Malteser Nürnberg)
Der Fahrer des zweiten beteiligten Pkw konnte sich selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien und wurde leicht verletzt. Auch der Lkw-Fahrer erlitt Verletzungen, schwebte nach Angaben der Polizei jedoch nicht in Lebensgefahr.
Der Lkw fing nach dem Zusammenstoß unmittelbar Feuer. Aufgrund des Brandes sowie der umfangreichen Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn A6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Anschlussstelle Nürnberg-Langwasser in Fahrtrichtung Westen vollständig gesperrt werden.
Beamte der Verkehrspolizei Feucht nahmen vor Ort die Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache auf. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden sie hierbei von einem Gutachter unterstützt.
Die Polizei warnte eindringlich vor weiteren Fahrten im betroffenen Bereich. Die Fahrbahn sei spiegelglatt. Auf der Plattform X wies die Polizei auf mehrere, teils schwere Verkehrsunfälle auf der A6 hin und appellierte an Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst für Mittelfranken und weite Teile Bayerns eine Unwetterwarnung wegen Glätte herausgegeben. Ursache waren gefrierender Regen und Eisansatz.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Mittelfranken